ZKO Zentrum für Komplementäre Onkologie


Das ZKO Regensburg ist Anlaufstelle für Krebspatienten und Angehörige und bietet umfangreiche Beratung zur komplementären und alternativen biologischen Krebstherapie.



Was ist komplementäre Onkologie?

Was können wir für Tumorpatienten tun?

 

 

Ein Patient erhält die Diagnose Krebs.

Von jetzt auf gleich muss er sich in einer hochspezialisierten Medizinwelt, einer für ihn bisher fremden Welt, zurechtfinden. Er ist konfrontiert mit Operation, Bestrahlung und häufig Chemotherapie. Der Patient erlebt ein erstes Trauma, denn Krebs wird in unserer Gesellschaft sehr häufig einem Todesurteil gleich gesetzt. Oft erfolgt diese Information an den Patienten in einer Situation, in der der Arzt unter Zeitdruck ist, es bleibt wenig Zeit für Erklärungen.

Der Betroffene wird aus seiner normalen Umgebung herausgerissen, aus seinem Arbeitsalltag; die Familie wird mitbelastet, zeitlich wie emotional. Die therapeutischen Maßnahmen beschäftigen alle. Hinzu kommen Angst und Hilflosigkeit.

Irgendwann kommt der Patient dann in eine alternative Praxis. Entweder, weil ihm der behandelnde Arzt angeraten hat, sich Unterstützung beim Aufbau des Immunsystems und der Rekonvaleszenz und/oder psychotherapeutischen Beistand zu suchen oder jedoch, weil er aus schulmedizinischer Sicht austherapiert ist.

Nicht selten fallen Sätze wie: „Wir können hier nun nichts mehr für Sie tun.“  Oder „Gehen Sie nach Hause zu Ihrer Familie und genießen Sie die Zeit, die Ihnen noch bleibt.“ Zudem gibt es das Angebot der palliativ-medizinischen Unterstützung, ambulant wie stationär.

 

Der Patient  befindet sich häufig in einem sehr schlechten Allgemeinzustand.  Er hat an Gewicht und Muskulatur verloren, mäßige Blutwerte, ist erschöpft und voller Angst. Ausgehend von dieser immer wiederkehrenden Erfahrung und teilweise auch Ohnmacht bieten wir eine Anlaufstelle für Betroffene - von Anfang an!


In der komplementären und  naturheilkundlichen Onkologie
muss sehr sorgfältig und selbstverständlich in enger Abstimmung mit den behandelnden Ärzten gearbeitet werden. Die oft belastenden Therapien sollen erträglicher gemacht, die Nebenwirkungen durch ergänzende Maßnahmen verringert werden,im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung zum Wohle des Patienten.

 

Wahllose, gutgemeinte Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld sind nicht sinnvoll und verursachen oft mehr Schaden als sie nutzen und verunsichern zusätzlich. Es gibt seit Jahrzenten weltweit unzählige Studien über ergänzende Maßnahmen, die die Wirkung einer Chemotherapie oder Bestrahlung verbessern und deren Verträglichkeit steigern.

 

Warum werden diese Methoden von den behandelnden Onkologen meist nicht angeboten?

In den klinischen, von der Industrie bezahlten Studien kommen sie einfach nicht vor.

Die Universitätskliniken verfügen über viel zu wenig öffentliche Mittel, um dieser Dominanz der Industrie etwas an eigener Forschung  in komplementärer Richtung entgegensetzen zu können.

Die behandelnden Ärzte sind zeitlich und auch mangels alternativem Wissen oft gar nicht in der Lage, die erforderlichen Beratungsleistungen anzubieten. Die Krankenkassen übernehmen zwar die Kosten  für teure Chemotherapeutika mit teilweise Tages-Therapiekosten von bis 1000 Euro, nicht aber die Kosten für die Beratungsleistung der Ärzte.

Somit bleibt der Patient nur einseitig informiert. Das Internet ist sicherlich eine Möglichkeit, sich zusätzlich zu informieren, doch macht es aufgrund der Flut an Empfehlungen häufig noch mehr ratlos und bietet keine echte Hilfestellung.

Möchte ein Patient in Eigeninitiative etwas für sich tun, tauchen unzählige Fragen auf:

 

Welche Blutuntersuchungen machen zusätzlich zum Standardprogramm Sinn? 

Welche Nährstoffe können bei welcher Chemotherapie ergänzt werden, um Nebenwirkungen zu reduzieren?

Welche Wirkstoffkombinationen vertragen sich nicht?

Welche Ernährungsregeln sollen beachtet werden?

Was ist kontraindiziert bei welcher Art von Tumor?

Welche Präparate werden wie und  in welcher Dosis eingesetzt?

Wie sehr schädigt eine herkömmliche Therapie den Körper und wann kippt das Immunsystem?

Macht ein regelmäßiger Immunstatus über ein Labor Sinn? 

Ist Sport für die Gesundung hilfreich? Wenn ja, welcher?

 

Wer hilft nun dem Patienten und seiner Familie bei der Koordination  der Behandlung, sowohl der schulmedizinischen Therapie wie auch ergänzender Methoden, bei der Erklärung der Befunde, Laborauswertungen und der geplanten Maßnahmen?

Wer hilft bei Terminfragen, Schriftverkehr?

Alles Belange, die sehr wichtig, überlebenswichtig sind – hier bieten wir kompetente  Hilfe, immer mit dem Einverständnis des Patienten.


Wir beraten unsere Patienten ausführlich und keineswegs einseitig – immer auch unter Einbeziehung der schulmedizinischen Aspekte und in enger Absprache mit den behandelnden Onkologen der Klinik, Fachärzten,  Hausarzt, soweit möglich und vom Betroffenen gewünscht.

 

Wir verfügen aufgrund unserer Ausbildung und unseres Therapeutennetzwerkes über ein breites Behandlungsspektrum.

Zudem kooperieren wir bundesweit mit Spezialkliniken und Ärzten, die sich im Bereich der alternativen Onkologie einen Namen gemacht haben.

 

Leistungsspektrum des Zentrums für Komplementäre Onkologie Regensburg (ZKO)


Unterstützende Behandlung vor, während und nach einer Chemotherapie

Unterstützende Behandlung vor, während und nach einer Bestrahlung

Unterstützende Behandlung vor, während und nach einer Operation

Anerkannte, komplementäre Behandlungen

Überwachung und Erhalt des Immunsystems

 

 

Klinische erweiterte Laboranalysen v.a. umfangreiche Immunsystemauswertung

Ernährungsberatung und -therapie

Psychoonkologische Betreuung und Begleitung

 

Die Kosten für Beratung, Nährstoffe und Präparate,  Infusionen, etc. sind moderat. 

Teilweise können Laboruntersuchungen über die Zusatzversicherungen, Beihilfe oder private Krankenkassen abgerechnet werden. Wir klären natürlich auch über diesen Aspekt der Behandlung detailliert auf.

 

Unser Ziel: Patienten möglichst gut durch eine schwierige Zeit zu begleiten!